Inspiriert von John W. Mulinde

Herbst der
Hoffnung 2026

Impulse aus Uganda für Süddeutschland, Österreich,
Liechtenstein und die deutsche Schweiz

Dr. John W. Mulinde

Go Nations, Uganda

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Mission zur Erweckung Deutschlands und Europas Wiederherstellung der Gebetsaltäre und Mobilisierung der Gemeinde für den Missionsbefehl

Hintergrund und Berufung

Geliebte Brüder und Schwestern in Christus,

Gnade und Friede sei mit euch im kostbaren Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Vor mehr als fünfundzwanzig Jahren begann der Herr, mir eine Last für Europa aufs Herz zu legen. Diese Reise führte mich in verschiedenen Nationen, doch 1999 lenkte mich der Herr durch eine Reihe göttlicher Begegnungen gezielt nach Deutschland. Obwohl ich Einladungen zur Teilnahme an einer Konferenz in Berlin zunächst aufgrund anderer Verpflichtungen abgelehnt hatte, sprach der Herr während einer Gebetszeit deutlich zu meinem Herzen: „Das ist meine Zeit für Deutschland.“ Diese Worte veränderten alles. Im Juni 1999 reiste ich nach Berlin und während dieses Besuchs bestätigte der Herr Seinen Ruf für mich, mich für Deutschland und die deutschsprachigen Länder einzusetzen.

Später im selben Jahr kehrte ich zurück und traf mich mit Leitern aus ganz Deutschland. Gemeinsam beschlossen wir, eine Grundlage für beständiges Gebet für die Nation zu schaffen. Fürbitter in Uganda begannen, täglich für Deutschland zu beten und Teams reisten durch das ganze Land und dienten in Gemeinden und Gemeinschaften. Wir erlebten, wie die Gnade Gottes auf bemerkenswerte Weise in ganz Deutschland und in anderen deutschsprachigen Ländern wirkte. Nach einigen Jahren brachten Umstände diese spezielle Einsatzphase zum Ende.

Zu diesem Zeitpunkt kam ich zu dem Schluss, dass mein Auftrag in Europa erfüllt war. Vor dem Herrn erklärte ich, nicht zurückzukehren, es sei denn, Er würde mir neue Anweisungen und einen konkreten Auftrag geben. Fast zwanzig Jahre lang blieb ich trotz vieler Einladungen dieser Abmachung mit dem Herrn treu, betete aber weiterhin für Europa, insbesondere für Deutschland.

Anfang 2023 begann der Herr, mir erneut eine Last für Deutschland aufs Herz zu legen. Ich suchte Ihn, in Bezug darauf, was Er begehrte und wie ich darauf reagieren sollte, und Seine Anweisung wurde klar:

„Bereite dich vor, nach Europa zurückzugehen.“

Der Herr offenbarte nicht sofort den vollständigen Grund für diese Rückkehr, doch im Laufe der Jahre 2023 und 2024 nahm die Last immer weiter zu. Im Jahr 2025 öffnete der Herr mir den Weg für die Rückkehr nach Europa, wo wir durch Österreich, Deutschland, Liechtenstein und die Schweiz reisten und an verschiedenen Orten dienten. Dennoch suchte ich weiterhin nach Klarheit hinsichtlich des konkreten Auftrags.

Im Anschluss an das jährliche „Trumpet Camp“, einer internationalen Konferenz unseres Dienstes in Kampala, begann der Herr erneut über Europa und insbesondere über die deutschsprachigen Länder zu sprechen. Er erinnerte mich an das Werk, das Er vor über zwei Jahrzehnten begonnen hatte, und machte deutlich, dass Seine ursprüngliche Absicht nicht darin lag, lediglich Gebetstreffen zu etablieren, sondern beständige Gebetsaltäre – Orte der Anbetung, der Fürbitte, der Buße und des fortwährenden Suchens nach Seinen Absichten, Orte der Begegnung mit Ihm.

Diese Gebetsaltäre sind keine Altäre aus Stein wie im Alten Testament, sondern geistliche Altäre, die im Herzen beginnen. Auf ihnen bringen wir unsere Gebete, unsere Anbetung, unseren Gehorsam und unsere Hingabe dar. Das Feuer auf einem solchen Altar ist die manifeste, erfahrbare Gegenwart Gottes und das beständige Wirken des Heiligen Geistes.

Diese Gebetsaltäre sollen das geistliche Fundament für das bereiten, was Gott in Europa tun möchte: der geistlichen Finsternis entgegenzutreten, den Himmel über den Nationen zu öffnen, die Gemeinde zu erwecken und den Weg für die Erfüllung des Großen Missionsauftrages zu bereiten.

Während wir gemeinsam mit anderen Gebetsleitern weiter den Herrn suchten, wies Er auf eine strategische Region hin, die aus Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein besteht. Diese Region wurde als „Wiege“ offenbart – ein Ort, an dem Gott etwas Bedeutendes für Europa zur Geburt bringen will. Der Auftrag beginnt damit, Gebetsaltäre in dieser gesamten Region zu errichten, bevor er sich auf ganz Deutschland und die weiteren deutschsprachigen Länder und schließlich auf ganz Europa ausweitet.

Dieser Auftrag richtet sich nicht an Außenstehende, die kommen, um Gottes Werk in Europa an sich zu reißen. Vielmehr sind wir dazu berufen, gemeinsam an der Seite vom Leib Christi in Europa zu dienen – um lokale Leiter und Gläubige zu ermutigen, auszurüsten, zu Jüngern zu machen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Die wirkliche Verantwortung gehört den Menschen des Landes, die Gott dazu aufruft, sich zu erheben und in dieser Generation für seine Ziele zu kämpfen.

Zweck der Mission

Die Erweckung der Gemeinde in Deutschland und Europa für eine neue Bewegung des Heiligen Geistes zur Erfüllung des Missionsauftrags

Gott hat ein Fenster der Möglichkeit für eine geistliche Erweckung in Deutschland und Europa geöffnet. Diese Mission wurde ins Leben gerufen, um gemeinsam mit dem Leib Christi in Europa Gebetsaltäre zu stärken, aufzurichten oder wiederherzustellen, geistlichen Hunger zu wecken, die Jüngerschaft zu stärken, eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes zu suchen und alle Gläubigen zu mobilisieren, aktiv an der Erfüllung des Missionsauftrags mitzuwirken.

Die Mission besteht nicht einfach darin, Veranstaltungen durchzuführen, sondern der Gemeinde zu dienen, indem Gebet gestärkt wird, geistlicher Hunger entfacht wird, hingebungsvolle Jünger herangezogen werden und Gläubige darauf vorbereitet werden, das Evangelium in alle Bereiche der Gesellschaft zu tragen. Der Herr hat uns gezeigt, dass er unter der Jugend Europas einen neuen Hunger nach Spiritualität geweckt hat und dass sie Anleitung brauchen, um dieser Herausforderung gerecht zu werden.

Der Auftrag der Mission

Die Mission wird sich auf die Errichtung, Stärkung und Wiederherstellung von Gebetsaltären, die Erweckung und Mobilisierung der Gemeinde, die Stärkung der Einheit unter den Gläubigen, die Heranbildung effektiver Jünger und den Aufbau von Partnerschaften konzentrieren, die Gottes Absichten in Europa voranbringen.

Wir glauben, dass jede dauerhafte Transformation mit Gebet beginnt. Deshalb werden wir Gebetsaltäre auf persönlicher, familiärer, gemeindlicher, städtischer und regionaler Ebene fördern.

Durch geisterfülltes Gebet, Anbetung, Buße und Fürbitte wird die Gemeinde gestärkt, um Gottes Absichten für diese Stunde zu erfüllen. Wir werden gemeinsam an der Seite von Pastoren, Leitern, Jugendleitern, Leitern für Kinderdienste und Gläubigen aus der Geschäftswelt arbeiten, um ihnen zu helfen, ihre Rolle im Reich Gottes zu erkennen und aktiv am Großen Missionsauftrag teilzunehmen.

Die Mission wird sich zudem darauf konzentrieren, reife Jünger hervorzubringen, die andere zu Jüngern machen können, an Evangelisation mitwirken und das Evangelium in alle Bereiche ihrer Umgebung tragen. Dies wird durch die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Diensten und geistlichen Leitern im ganzen deutschsprachigen Raum und Europa erreicht werden.

Die Vision der Mission

Ein geistlich auferwecktes Europa zu sehen, in dem Gebetsaltäre wiederhergestellt sind, Gemeinden in Einheit vorangehen, die Zahl der Jünger zunimmt und Gläubige mobilisiert werden, um den Großen Missionsauftrag zu erfüllen.

Wir sehen, wie Städte in ganz Deutschland und Europa zu Zentren des Gebets, der Jüngerschaft, der Evangelisation und der Einflussnahme des Reiches Gottes werden, in denen Gläubige das Evangelium in ihre Familien, an ihre Arbeitsplätze, in ihre Nachbarschaften und in ihre Nationen tragen – und so jeden Bereich der Gesellschaft erreichen.

Strategischer Fokus

Die ersten fünf Jahren werden sich darauf konzentrieren, ein starkes geistliches Fundament für eine Erweckung zu schaffen.

Die ersten drei Monate haben wir der geistlichen Vorbereitung gewidmet. Wir haben die Teilnehmer unserer Trainingswoche in Suhl im März 2026 gebeten, sich an alle Zielgruppen zu wenden und sie für diese Sache zu sensibilisieren.

Wir haben uns dann dazu bereit erklärt, ein kleines Team von Gebetsmissionaren aus Uganda zu senden, um dabei zu helfen, in allen Zielgruppen innerhalb der „Wiegen-Region“ ein geistliches Erwachen zu bewirken. Unsere Hoffnung ist es, Männer und Frauen zu finden und zu fördern, deren Herzen von Gott für diese Sache berührt wurden und sie darauf vorzubereiten, als Missionare zuerst dementsprechend in ihrem Umfeld zu wirken und dann durch Europa zu ziehen. (Hesekiel 22.30). Diese werden dabei helfen, Trainings für die Mission zu mobilisieren, Jüngerschaft vorzubereiten, lokale Partner mit der Initiative „Go Nations Europe“ zusammenzubringen, effektive Kommunikationswege zu schaffen und finanzielle Unterstützung für die große Bewegung Gottes zu gewinnen, die in Europa bevorsteht.

Das Missionsteam aus Uganda wird voraussichtlich am 25. September kommen und bis 2. Dezember 2026 bleiben, um in der gesamten „Wiegen-Region“ erweckende Versammlungen und Treffen abzuhalten. Sie sollen die Stärkung, Errichtung und Wiederherstellung von Gebetsaltären in der gesamten Region vorantreiben, ein geistliches Aufwachen und beständige Fürbitte für ganz Europa bewirken.

Während sich die Arbeit weiterentwickelt, wird sich der Fokus auf die Multiplikation von Jüngerschaft, die Entwicklung von Leiterpersönlichkeiten, stadtbezogenen Gebetsbewegungen und die Partnerschaft mit Gemeinden und Diensten im ganzen deutschsprachigen Raum und Europa ausweiten.

Zielgruppen

Die Mission zielt darauf ab, schwerpunktmäßig folgenden Gruppen zu dienen und sie zu mobilisieren:

  1. Pastoren und Gemeindeleiter: Unterstützung von Leitern bei der Errichtung von Gebetsaltären, der Stärkung ihrer Gemeinden und der Mobilisierung von Gläubigen für den Großen Missionsauftrag. Die Pastoren und Gemeindeleiter sind Gottes eingesetzte Verwalter für diese Arbeit. Sie brauchen lediglich Ermutigung und Stärkung.
  2. Jugend: Junge Menschen für ihre Identität und Berufung in Christus zu erwecken, Jugendgebetsbewegungen ins Leben zu rufen und die nächste Generation darauf vorzubereiten, Gottes Absichten zu dienen. Die Jugendleiter in Europa haben eine strategische Rolle dabei zu spielen, die nächste Generation darauf vorzubereiten, mit der Bewegung Gottes mitzulaufen.
  3. Leiter in der Wirtschaft/Arbeitswelt: Fachleute, Unternehmer und Influencer involvieren und dazu bewegen, Botschafter des Reiches Gottes zu werden, die das Evangelium in die Gesellschaft tragen und Gebetsaltäre an ihren Arbeitsplätzen errichten. Führungskräfte in der Arbeitswelt sind Schlüsselpersonen für die Transformation einer Gesellschaft. Sie haben eine besondere Rolle und Salbung, um jeden Bereich der Gesellschaft für das Reich Gottes zu beeinflussen.
  4. Kinder: Eine Generation aufziehen, die Gott kennt, auf Seinen Wegen wandelt und an Seinen Plänen beteiligt ist. Wäre die Bewegung vor zwanzig Jahren fortgesetzt worden, stünde die heutige Generation an der Spitze von Gottes Bewegung. Aber es ist noch nicht zu spät, noch einmal von vorne anzufangen.

Der Ansatz für Partnerschaften

  1. World Trumpet Mission (WTM) wird mit Go Nations Europe und lokalen Gemeinden und Diensten zusammenarbeiten, um dem gesamten Leib Christi in Europa zu dienen.
  2. Go Nations Europe wird als Plattform für Mobilisierung, Koordination und Vernetzung mit Gemeinde- und Dienstleitern, Führungskräften aus der Wirtschaft, Jugendleitern und anderen Verantwortlichen in ganz Europa dienen.
  3. WTM wird geistliche Ressourcen, Jüngerschaftsmaterial, Trainings und Schulungen, missionarische Unterstützung und Aufsicht über die Programme bereitstellen, um die Bewegung in Richtung der Absichten Gottes zu steuern.
  4. Das WTM-Büro Suhl wird die Missionsvorbereitung, Schulungen, Kommunikation und Qualitätssicherung koordinieren.
  5. Alle Partnerschaften werden auf Gottes Ehre, gegenseitiger Wertschätzung und Respekt, Einheit, Demut und der gemeinsamen Bereitschaft aufgebaut, Gottes Ziele in Europa erfüllt zu sehen.

Angestrebte Auswirkung

Durch diese Mission möchten wir sehen, dass in allen Städten und Regionen Europas Gebetsaltäre errichtet werden, dass Gemeinden erweckt werden und im Hinblick auf den Großen Missionsauftrag gemeinsam vorangehen, dass Leiter ausgerüstet und motiviert werden, dass sich die Zahl der Jünger vervielfacht, dass europäische Missionare herangebildet werden und dass Gläubige aus allen Denominationen und allen Bereichen der Gesellschaft für die Ziele des Reiches Gottes mobilisiert werden.

Wir glauben, dass Gott eine Tür für eine Zeit der Erweckung in den deutschsprachigen Ländern und in ganz Europa öffnet. Deshalb kommen wir nicht einfach nur, um Versammlungen oder Programme durchzuführen, sondern um dem Leib Christi zu dienen, das zu stärken, was Gott bereits begonnen hat, Gebetsaltäre wiederherzustellen, Jünger hervorzubringen und mit Gemeinden in Partnerschaft zusammenzuarbeiten, bis wir zusammen die Erfüllung des Großen Missionsauftrags sehen.

Möge der Herr uns Weisheit, Unterscheidungsvermögen, Demut und Gehorsam gewähren, während wir den Weg für alles bereiten, was Er in Deutschland, den deutschsprachigen Ländern und in ganz Europa vollbringen möchte.

IN SEINEM DIENST,

Dr. John W. Mulinde

World Trumpet Mission – Uganda